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Gartengestaltung leicht gemacht: Der formale Garten

Die ruhige Ordnung formaler Gärten entsteht zumeist durch eine ausgewogene Gestaltung des Raumes mit symmetrischen Details.

Häufig ist die einfache Verdopplung: etwa zwei Pflanzkübel zu beiden Seiten eines Eingangs oder einer Sitzgelegenheit. Eine Allee bildet eine Erweiterung der paarweisen Gestaltung und verleiht einer Auffahrt einen stark formbetonten Charakter.

Auch strenge Hecken, Form- oder Spaliergehölze betonen den formalen Charakter eines Gartens. Ein weniger streng gehaltener formaler Garten entsteht durch eine rhythmische Bepflanzung, wobei in regelmäßigen Abständen die gleiche ins Auge fallende Pflanze gesetzt wird.

Stimmung und Note im Garten

Die Art der baulichen Gestaltungselemente und die Bepflanzung bestimmen zusammen die Ausstrahlung eines Gartens.

Farbige Kübel und Mosaiken hinterlassen beispielsweise einen wesentlich stärkeren Eindruck als schlichte Formen aus Terrakotta oder Stein.

Verschiedene dezente Grünschattierungen im Blattwerk erwecken in einem Garten eine grundsätzlich andere Stimmung als kräftige Farben. Die Wahl der Pflanzen kann auch den Eindruck einer anderen Klimazone vermitteln. Das Gefühl, sich am Mittelmeer oder im Urwald, etwa durch Bambus und andere Blattpflanzen, zu befinden, kann sogar in kühl gemäßigten Regionen hervorgerufen werden.

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