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Die einzelnen Wasserzonen eines Naturteichs

Für einen Naturteich sind die einzelnen Wasserzonen sehr wichtig, denn sie bieten den vielen Pflanzen und ihren Ansprüchen die richtigen Voraussetzungen.

  1. Uferzone (trocken): Diese Zone lässt sich mit herkömmlichen Stauden bepflanzen. Niedrige Stauden, wie zum Beispiel das Sumpf-Vergissmeinnicht, eignen sich gut, um die freie Sicht auf den Teich zu erhalten. Im Hintergrund sorgen große Stauden wie Mammutblatt oder Chinaschilf für einen Blickfang. Unbedingt auf die Wuchshöhe der einzelnen Pflanzen achten!
  2. Wiesen- und Feuchtzone (0-10 cm): Hier gedeihen Pflanzen, die die Nähe zum Wasser schätzen, ohne ständig im feuchten Boden zu stehen. Geeignete Feuchtzonengewächse sind etwa die Bachbunge, der Bunte Eidechsenschwanz und die Rosen-Schlüsselblume.
  3. Sumpfzone (10-20 cm): Fläche mit geringem Wasserstand. Geeignete Sumpfzonengewächse sind die Sumpf-Schwertlilie, die Sumpfdotterblume, die Sumpfkalla und andere. Ab der Sumpfzone sind Pflanzkörbe empfehlenswert. Sie werden mit entsprechender Wasserpflanzenerde gefüllt, Gartenerde ist nicht geeignet.
  4. Flachwasserzone (20-40 cm): Ideal für Pflanzkörbe mit niedrig wachsenden Wasserpflanzen wie Zebra-Simse, Blumenbinse, Hechtkraut, Rohr- und Igelkolben. Für einen sicheren Stand lassen sich die Pflanzkörbe ideal mit Kies beschweren.
  5. Wasserzone (40-60 cm): Neben Unterwasserpflanzen, die Sauerstoff spenden, eignet sich die Wasserzone sehr gut für Pflanzen wie den Breitblättrigen Rohrkolben und das Gemeine Schilfrohr.

Wasseroberfläche: Pflanzen wie Schwimmfarn und Wassersalat schwimmen frei auf der gesamten Teichoberfläche.

Quellsteine und Wasserspiele sorgen ebenso wie ein Bachlauf für genügend Sauerstoff. Mit Pflanzen besetzt, filtert ein Bachlauf zusätzlich das Wasser. Führt er darüber hinaus in eine große Sumpf- oder Flachwasserzone, verlangsamt sich die Fließgeschwindigkeit und die dort eingesetzten Pflanzen wirken zusätzlich als Filter.

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